Kultur.Forscher Japan Projekt

Den Freiarbeitsbogen „kultur.forscher!“ eröffneten wir aus gegebenem Anlass - kreativ schaffend - in der Kunsthalle. So entstand in jeder Stammgruppe der abgebildete Wandfries.

„Japan - gestern und heute“ bildete den thematischen Rahmen für einen neuen Methoden-Kanon: Nachdem im ersten Bogen das geschriebene und gesprochene Wort dominierten, legten wir jetzt den Fokus auf alle Gattungen der Bildenden und Angewandten Kunst.

Auch hier wurden im Vorfeld vielfältige Vorbereitungen methodischer Art getroffen: Die Kinder begegneten Collagen, Skulpturen, Installationen und vielen weiteren Anregungen.

Einen vorläufigen Höhepunkt fand dieser Bogen in der „Kunsthandwerk-Woche“ im Dezember 2009, in der sie sich im Herstellen von Installationen, Sushi, Origami, Kalligraphien, Stempeln und Tongefäßen ausprobieren konnten.

Ab 27. Januar 2010 wurden die Kunstwerke Ihrer Kinder in einer Ausstellung präsentiert.

Hauptsache exotisch

Sushi, Sumo, Samurai – klingt exotisch. Ist es auch. Japanisch um genau zu sein. „Man denkt, Japan ist weit weg. Stimmt aber nicht.“ Das behaupten zumindest Kimer, Elena, Helen und Hagen.

 

Die Werkstattschüler sind unter die Kultur.Forscher! gegangen. Momentanes Forschungsgebiet: Japan. Die fernöstliche Kultur lebt mitten in der Hansestadt: Sushi-Bars, Ausstellungen, japanische Gärten – vertraute Fremde überall.

Die Werkstattschule ähnelt derzeit einem großen experimentellen Labor. Zwar wurde roher Fisch bislang nur versuchsweise mit Stäbchen verspeist, aber das Land der aufgehenden Sonne lugt hier hinter jeder Ecke hervor. Mangas werden kreiert, japanische Schriftzeichen gedruckt. Hannah und Meike entwerfen Kimonos, Lucas baut ein ultramodernes Elektroauto, Kira verfasst ein Japan-Buch in Collageoptik. Auch Karl, Jan und Lewe tüfteln mit zähneknirschender Akribie. Woran bleibt vorerst geheim. Es wird gesägt, gehobelt und gesprayt – auf Japanisch versteht sich.

Experimentieren und staunen. Recherchieren und analysieren – dem Kultur.Forscher-Drang sind keine Grenzen gesetzt. Sie sind unter uns, überall und in ganz Rostock im Einsatz.

 

Quelle: s-chiller.de/index.php