Unsere News
Werkstattschule und HMT Rostock- eine kreative Zusammenarbeit
Von: Dirk Wüstenberg
Die Werkstattschule nahm in dieser Woche am internationalen Projekt „Musical interaction and learning in schools and communities“ teil, das von der HMT Rostock für Deutschland vom 20.2.-3.3.2012 organisiert wurde.
20 Studierende der Schulmusik aus Norwegen, Schweden, Belgien, Ungarn und Polen konnten sich erstmalig an unserer Schule informieren und in kleinen Projekten arbeiten.
Anliegen des Projektes ist eine internationale Vernetzung und Kommunikation, um Bereicherungen für alle Beteiligten für ihre gegenwärtige und zukünftige Tätigkeit zu bewirken. Für die Studierenden, Schüler und Lehrkräfte wurde dieses Projekt zu einem außerordentlichen Gewinn.
FÖRDERVEREIN - Unser aktuelles Projekt
Jetzt ist es soweit: Der Erweiterungsbau für das Schulgebäude hat begonnen. Es entsteht mehr Platz zum Lernen, Forschen und Leben. Für die Theaterbegeisterten unter unseren Kindern wird ein Traum wahr – ein neuer Bühnenraum mit allem Drum und Dran. Was aber noch fehlt, ist ein VORHANG, der ein Geheimnis bewahrt, es lüften und wieder verstecken kann.
Spenden sind gern gesehen und werden während des Sommerfestes am 30. Juni 2011 von Mitgliedern des Fördervereins das erste Mal persönlich entgegengenommen. Zum Dank gibt es einen Platz auf unserem „SpendenVORHANG“.
Nachhaltig Wirtschaften! Schülerfirma Green-Power gewinnt den 2. Preis
Von: RAA Serviceagentur Schülerunternehmen
Eine Hängematte aus alten Fahrradschläuchen, Radieschen für den Pausensnack aus dem eigenen Schülerfirmengarten, selbst hergestelltes Lupineneis für die Sommermonate, Umweltkerzen aus gesammelten Wachsresten: Mit solchen innovativen und kreativen Ideen haben sich Schülerinnen und Schüler mit ihrer Schülerfirma am ersten Wettbewerb „Nachhaltiges Wirtschaften – mehr als eine Idee“ im Schuljahr 2010/11 beteiligt und - gewonnen!
Insgesamt 20 Schülerfirmen aus Rostock, Waren (Müritz), Hagenow, Bergen auf Rügen und anderen Orten Mecklenburg-Vorpommerns hatten in den vergangenen Monaten erfolgreich ihre Geschäfts- oder Entwicklungsidee unter dem Gesichtspunkt der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit angepackt.
Bei der Preisverleihung in der Aula des Geschwister Scholl Gymnasiums in Wismar erhielten die jungen Unternehmerinnen aus Satow für Idee und Umsetzung der Umweltkerze den ersten Preis und einen Scheck in Höhe von 700 Euro. „Tolle Idee, gute Umsetzung und eine anschauliche Dokumentation! Diese Schülerfirma hat erfolgreich bewiesen, dass nachhaltiges Wirtschaften sich auch wirtschaftlich rechnen kann“, meint Jurymitglied und Schülerfirmenberaterin Konni Fuentes von der RAA M-V. Die Jury überzeugte vor allem die genaue Beispielrechnung, wie durch den Recyclinggedanken der Gewinn der Schülerfirma pro Kilogramm gesteigert werden konnte: nämlich um genau 2,78 € pro Kilogramm. Ein Teil des Mehrgewinns wurde von Wunderwachs an einen gemeinnützigen Verein in Satow übergeben. Mit einer Spende in Höhe von 50 Euro für die Visagebühren ermöglichten die Jugendlichen, dass der Verein einem Kind aus der Region Tschernobyl einen erholsamen Urlaub in Satow ermöglichen kann.
Auf dem zweiten Platz landeten die fünf Schüler der Green Power Schüler-GmbH von der Werkstattschule in Rostock. Sie nähten im laufenden Schuljahr aus defekten Fahrradschläuchen eine Hängematte; der Prototyp soll im nächsten Schuljahr in die Produktion gehen. Als Nebenprodukt entwarfen die kreativen Jungs übrigens noch Schlüsselbretter aus den nicht verwendeten Fahrradventilen und alten Bilderrahmen.
Den 3. Platz teilen sich die Cool Kids der Arche Schule aus Waren (Müritz) und die Schülerfirma Breakfast vom Förderzentrum „Paul Friedrich Scheel“ aus Rostock. Während die Warener Grundschüler ihren Mitschülern in den Unterrichtspausen mittlerweile selbst produziertes und gesundes Raps-Lupinen-Eis verkaufen, bewiesen die Förderschüler aus Rostock, wie die Nutzung von selbst angebautem Gemüse aus dem Schülerfirmengarten nicht nur biologisch und gesund, sondern auch noch gut für die Schülerfirmenkasse ist.
Der Wettbewerb „Nachhaltiges Wirtschaften – mehr als eine Idee“ ist ein Gemeinschaftsaktion der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Mecklenburg-Vorpommern e. V. und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) in Kooperation mit den Partnern der Landesinitiative SCHUELERFIRMEN-MV.
Werkstattschule erneut beste Schule im Drachenboot
Von: Sabine Lüdtke
Am 23.05.2011 kämpften ca. 900 Schülerinnen und Schüler aus Rostock und Umgebung in Schmarl bei den offenen Schülermeisterschaften im Drachenboot um die begehrten Tickets für das Landesfinale. Mit dabei natürlich auch wieder die drei Mannschaften der Werkstattschule in Rostock! Unsere 5/6er setzten sich souverän gegen die sechs anderen Teams ihrer Altersstufe durch, erkämpften verdient den 1. Platz und sicherten sich damit das Ticket für die Schülermeisterschaften in Schwerin, die am 24.06.2011 stattfinden. Herzlichen Glückwunsch dazu!
Unsere Mannschaften aus der 7/8 und 9/10 konnten ihre Titel in diesem Jahr nicht ganz verteidigen, ließen aber einen Großteil der Konkurrenz hinter sich (im Jahrgang 7/8 starteten 13 Teams, im Jahrgang 9/10 sogar 16). Wir gratulieren zum 4. Platz von „WiR 7“, zum 3. Platz von „WiR 9“ und den damit verbundenen Qualifikationen für das Landesfinale am 27.06.2011 in Schmarl!
Der Wanderpokal für die beste Schule bleibt ein weiteres Jahr bei uns. Wir hoffen, ihn auch im nächsten Jahr wieder mit „nach Hause“ nehmen zu können.
4. Platz beim Jugend forscht-Bundeswettbewerb
Von: Dr. Helga Knopf
Mit dem Projekt "Solarer Einfluss auf die Vereisung der Ostsee - Zeichen stehen auf Maunderminimum" haben sich unsere Schüler Tim Oldörp, Annika Scheben und Sven Ehlers, alle Klasse 12, über den Landeswettbewerb "Jugend forscht" bis zum Bundeswettbewerb "empor gekämpft", Ihre Forschungsarbeit wurde von unserem Bundespräsidenten Christian Wulff mit dem 4. Preis im Fachgebiet "Geo- und Raumwissenschaften" geehrt. Weiterhin erhielten sie den Sonderpreis für Luft- und Raumfahrt, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.
Tim Oldörp, Annika Scheben und Sven Ehlers verglichen die Eisbedeckung der Ostsee mit dem Sonnenfleckenzyklus. dabei zogen sie - in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie - historischeEiskarten zu Rate. Das Resultat: In Jahren, in denen sich auf der Sonne nur wenige Flecken zeigten, gab es besonders viel Eis auf der Ostsee. Demnach scheint die Sonnenaktivität einen merklichen Einfluss auf Klimaveränderungen zu haben. Nun hoffen unsere drei Jungforscher, Eiswinter künftig genauer vorhersagen zu können.


